Maiskoben auf einem Holzuntergrund

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Sind Kikok-Hähnchen Bio-Hähnchen?

Nein. Kikok-Hähnchen werden nach den Kikok-Regeln aufgezogen, die sich von den konventionellen Hähnchen unter-scheiden. Sie fallen nicht unter die Bio-Norm, weil das Futter nicht aus ökologischem Anbau kommt und die Betriebe keine Bio-Betriebe sind.

Haben die Tiere Auslauf?

Kikok-Hähnchen bleiben im Stall und haben dort mehr Platz. Dies hat den Vorteil, dass die Tiere weniger der Gefahr ausgesetzt sind, sich mit Krankheiten zu infizieren. So können wir gewährleisten, dass die Tiere ganz ohne Antibiotika aufgezogen werden. Sollte der betreuende Tierarzt in sehr selten Fällen die Gabe von Antibiotika anordnen müssen, so wird die betroffene Partie nicht mehr als Kikok vermarktet.

Warum können Kikok-Hähnchen ohne Antibiotika aufwachsen?

Durch das Kikok-Tierwohl-Konzept wird der Organismus der Kikok-Hähnchen weniger belastet und diese sind so weniger krankheitsanfällig.

Was passiert, wenn die Tiere krank werden?

Wenn Kikok-Tiere erkranken, muss aus Tierschutzgründen die Herde behandelt werden. Kommen Antibiotika zum Einsatz, verlieren die Hähnchen damit den Kikok-Status.

Werden alle konventionellen Hähnchen mit Antibiotika behandelt?

Nein. Viele Herden werden auch im konventionellen Bereich bereits gänzlich ohne Antibiotika aufgezogen. Erklärung: Der Einsatz von Antibiotika während der Aufzucht ist ausdrücklich nicht gleichzusetzen mit Antibiotika im Fleisch. Es gibt vorgeschriebene Wartezeiten je Wirkstoff, die gewährleisten, dass der Organismus das eingesetzte Mittel vollständig abgebaut hat, bevor das Tier geschlachtet wird.

Warum sind die Tiere unterschiedlich in der Gelbfärbung?

Kikok-Hähnchen bekommen ihre gelbe Hautfarbe durch das Carotin aus dem Mais, der mindestens 50 % Anteil am Futter beträgt. Das Futter wird in gebröselter und pelletierter Form den Hähnchen zur Verfügung gestellt. Es gibt Hähnchen, die die Gelbfärbung durch den Mais stärker aufnehmen als andere. Dadurch entsteht der farbliche Unterschied. Die Aufnahme des Carotins wird von vielen Faktoren beeinflusst und ist von Tier zu Tier unterschiedlich.

Sind Kikok-Hähnchen eine besondere Rasse?

Ja. Für die Aufzucht von Kikok-Hähnchen wird eine langsamerwachsende Rasse eingesetzt. Das langsamere Wachstum fördert die Fleischqualität hinsichtlich Geschmack und Fleischkonsistenz.

Warum sind Kikok-Hähnchen teurer?

Es gibt mehrere Faktoren, die die Aufzucht der Kikok-Tiere verteuern. Maßgeblich sind zwei Faktoren: Das langsamere Wachstum und die geringere Besatzdichte. Darüber hinaus stellt ein exklusives Nischen-Produkt wie Kikok, hohe Anforderungen an die Vermarktung. Auch hier entstehen Mehrkosten.

Mit welchem Alter werden Kikok-Hähnchen geschlachtet?

Bei den Kikok-Hähnchen werden i. d. R. zwei Ausstallungen je Partie vorgenommen. Die erste Ausstallung nach etwa 44 Tagen und die zweite Ausstallung nach etwa 50 Tagen.

Welche Vorteile hat der Endverbraucher durch das Einwegthermometer?

Wenn das Einwegthermometer geöffnet ist, kann der echte Kikok-Genuss beginnen!

Zuverlässig und genau zeigt der Garanzeiger, wann die optimale Garstufe erreicht ist. Der Pop-up misst die Kern-temperatur und gewährleistet dem Verbraucher so jederzeit perfekt gegartes Fleisch. Wenn beim Braten und Garen die notwendige Kerntemperatur erreicht ist, springt der rote Garanzeiger hervor und das Hähnchen ist fertig.

Warum ist Kikok-Ware nicht immer verfügbar?

1. Planung :
Die Kikok-Hähnchen werden auf ca. 40 Betrieben der Kikok-Erzeugergemeinschaft aufgezogen. Die Tiere, die in dieser Woche verkauft werden, wurden vor drei Monaten geplant. So lange dauert es von der Bruteiplanung bis zum schlacht-reifen Hähnchen.

2. Kompromisslos frisch:
Alle Kikok-Hähnchen und -Hähnchenteile werden frisch nachgefragt. Überschuss zu produzieren, den niemand haben möchte oder der mit Wertverlust eingefroren werden muss, ergibt keinen Sinn. Es muss immer berücksichtigt werden, dass wir auf eine stark steigende Nachfrage nicht kurzfristig reagieren können.

3. Wachstum:
Die Futteraufnahme der Hähnchen hängt von mehreren Faktoren ab, die nicht immer von dem Landwirt beeinflusst werden können. Somit schwankt die Gewichtszunahme der Kikok-Hähnchen natürlich, was zur Folge hat, dass die Verfügbarkeit auch an Kikok-Teileprodukten ebenso schwankt.

Das sind die Schwankungen eines Naturproduktes.

Wo wird das KIKOK-Futter produziert?

Zwei bis drei ausgewählte deutsche Futtermittelwerke dürfen unseren KIKOK-Landwirten das Futter liefern. Diese Futterwerke müssen QS (Qualität und Sicherheit) und VLOG (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik) zertifiziert sein und sich in Deutschland befinden. Die hohen Qualitätsstandards werden durch externe Zertifizierungs-stellen und der Futtermittelüberwachung der jeweiligen Bundesländer kontrolliert.

Woran erkenne ich das Kikok-Hähnchen?

An der informativen Banderole mit unserem Kikok-Logo und an dem praktischen Einweg-Garthermometer. 

Diese Webseite verwendet Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung dieser zu. Informationen zum Datenschutz